So finden Sie den passenden E-Book-Reader

Bei Traditionalisten steht es fest: Am Bildschirm zu lesen hat keinen Stil, das Buch muss gedruckt sein. So mancher Vielleser tut sich nicht leicht, mit dem Umstieg auf elektronische Bücher. Die Zahlen jener gehen aber klar nach oben. So wurden durch den Buch-Großhändler Libri erstmals mehr eBooks, als Hardcover-Ausgaben und Taschenbücher verkauft.

Und obwohl alle Händler und Hersteller die Geräte als E-Book-Reader betiteln, gibt es einen fundamentalen Unterschied, nämlich den Bildschirm. So haben die preiswerten Geräte von Hugendubel und Weltbild einen LCD-Bildschirm mit einer Hintergrundbeleuchtung, ganz ähnlich wie bei einem LapTop, während andere Reader, von iRiver oder Sony, Bildschirme mit elektronischer Tinte haben. Der Vorteil ist, dass die Inhalte selbst bei Sonnenschein perfekt zu lesen sind und wenig ermüden. Zudem verbraucht der Bildschirm nur wenig Strom. Nur das Umblättern von Seite zu Seite führt zu einer geringfügigen Belastung des Akkus. Darum halten die Geräte etwa 10.000 bis 20.000 Seitenwechsel aus. Auf diese Weise braucht man diese Geräte wochenlang nicht aufzuladen, Geräte mit LCD-Anzeige hingegen schaffen es gerade mal 8 Stunden.

Abgesehen von den Bildschirmvarianten, gibt es noch ein weiteres Merkmal: Bis auf die 2 Amazon-Lesegeräte, dem Kindle Keyboard 3G und dem Kindle 4, können die eBook Reader die Bücher im ePub-Format anzeigen. Das ist das am häufigsten verwendete Format in Deutschland. Mit einem bei Libri.de gekauften Sony Reader, kann man demnach auch Bücher von Thalia.de oder Hugendubel erwerben. Der Markt für eBooks hat weit über 100.000 deutsche Texte im Angebot, darunter befinden sich gute 80 Prozent der Spiegel-Bestseller.

Besitzen Sie allerdings ein Amazon Kindle, sind Sie auf die hauseigenen Dateiformate angewiesen und somit auf die Kindle-Store Angebote beschränkt. Zwar gibt es dort unendlich viele englischsprachige eBooks, das Angebot der Deutschsprachigen jedoch, liegt nur bei ungefähr 40.000. Zwar kann man den Kopierschutz entfernen und anschließend die Formate ineinander umwandeln, doch das ist illegal. Meistens gelangen die eBooks nach Hause per WLAN in nur wenigen Sekunden auf die einzelnen Lesegeräte. Ob man die Bücher nur am Computer kaufen kann oder auch direkt vom Reader aus, hängt vom Modell und vom Bücher-Shop ab. Eine andere Alternative sind öffentliche Bibliotheken, welche eBooks verleihen. Die Fahrt zur Bücherei kann man sich fortan sparen, denn das Buch kommt zu einem auf das Lesegerät!

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