Man fragt sich, ob sie die Zukunft des Buches oder einfach der Untergang der bisherigen Lesekultur seien – die sogenannten eBook-Reader. An genau diesen scheiden sich die Geister. Ist die Technik gut genug? Lohnt sich der Kauf eines solchen Gerätes? Dank Stiftung Warentest können nun viele der aktuellen eBook-Reader im Test betrachtet werden. Continue reading
Stiftung Warentest Das sind die besten Lesegeräte für eBooks
So finden Sie den passenden E-Book-Reader
Bei Traditionalisten steht es fest: Am Bildschirm zu lesen hat keinen Stil, das Buch muss gedruckt sein. So mancher Vielleser tut sich nicht leicht, mit dem Umstieg auf elektronische Bücher. Die Zahlen jener gehen aber klar nach oben. So wurden durch den Buch-Großhändler Libri erstmals mehr eBooks, als Hardcover-Ausgaben und Taschenbücher verkauft. Continue reading
eBooks kostenlos downloaden: Die 7 besten Webseiten für Gratis-Literatur
Ohne eBooks kann man sich den heutigen Alltag kaum noch vorstellen. Überall sieht man sie in Verwendung. Sogar auf der Buchmesse in Frankfurt war ein klarer Trend hin zum Digitalen Lesen spürbar. Digitale Bücher kann man unterwegs lesen, auf Smartphones oder anderen eBook-Readern, aber auch zu Hause auf dem Desktop. Nach kurzer Suche stößt man im Web auf Portale, die kostenlose Literatur für Interessierte bereitstellen. Continue reading
Die besten kostenlosen ebooks 2011
Wer kann sich eBooks noch wegdenken? Selbst auf der Frankfurter Buchmesse ging der Trend in Richtung digitales Lesen. Diese digitalen Bücher lassen sich sowohl am Desktop lesen, als auch unterwegs auf verschiedenen eBook-Readern oder Smartphones. Es wird dabei auf einigen Portalen kostenlose Literatur zum Downloader oder Online-Lesen, angeboten.
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Die besten ebooks 2011
In der Herbstzeit erscheinen gewöhnlicherweise die eBook-Reader-Neuheiten. Auch im Jahr 2011 haben es die großen eBook Hersteller geschafft, ihre neuen Produkte rechtzeitig auf den Markt zu bringen. Allen voran war der PRS 650-T1 WLAN von Sony, der Kindle german von Amazon und die eReader Touch Edition von Kobo. Bei anderen Herstellern von eReadern, wie Libri bzw. Acer beim LumiRead oder Thalia beim Oyo, sanken die Preise. Das ist auf jeden Fall Grund genug, für eine Bewertung des Preis-Leistungs-Verhältnisses. Continue reading
Sonderkündigungsrecht bis 30.11.
Hat sich bei Ihnen in den letzten Jahren auch der Beitrag für die Kfz-Versicherung kontinuierlich erhöht? Dann ist dies ein Grund für eine Sonderkündigung und den Wechsel zu einer anderen Gesellschaft. Generell ist der Wechsel einer Auto Versicherung nur zum Jahreswechsel möglich. Der Gesetzgeber erlaubt es vor allem deshalb, weil die Beiträge für ein neues Jahr oft angepasst werden. Wie geht man also vor, um seine Kfz-Versicherung wechseln zu können? Continue reading
Zum Begriff Ökonomie II
raul zelik Der Schweizer Ökonom Hans-Christoph Binswanger hat vor über dreißig Jahren davon gesprochen, dass man die Wachstumsrate begrenzen müsse. Donella und Dennis Meadows, ihres Zeichen Umweltwissenschaftlerin und Ökonom, haben 1972 in der Studie »Die Grenzen des Wachstums« für den Club of Rome etwas ganz Ähnliches festgestellt. Binswanger ist nun kein Linker ...
elmar altvater ... wahrlich nicht ...
raul zelik ... Josef Ackermann, der Chef der Deutschen Bank, hat bei Binswanger promoviert und hält nach wie vor Festreden für ihn. Daran kann man sehen, wie wenig die wirtschaftswissenschaftliche Erkenntnis in Anbetracht der realen Machtverhältnisse auf dem Markt zu bewegen vermag. Denn wohl nichts widerspricht der These Binswangers von der Beschränkung des Wachstums so sehr wie Ackermanns wahnwitzige Renditeziele, die jede natürliche und soziale Schranke durchbrechen. Continue reading
Zum Begriff »Ökonomie« I
raul zelik Jede Utopie spiegelt die existierenden Verhältnisse wider – sie entwickelt sich als Kritik an diesen. Bevor wir über die Utopie sprechen, sollten wir also zunächst versuchen, die Verhältnisse zu vermessen, in denen wir leben. Beginnen wir mit dem Begriff der Ökonomie.
elmar altvater Einverstanden.
raul zelik Dietmar Dath, einer der wenigen jüngeren deutschsprachigen Schriftsteller, die heute deutlich antikapitalistische Positionen beziehen, hat 2008 das Buch »Maschinenwinter. Streitschrift für den Sozialismus« veröffentlicht. Darin heißt es:
»Selbstverständlich ist eine Gesellschaft schweinisch, die einerseits für ihre Spitzensportler Laufschuhe mit eingebauten Dämpfungscomputern bereitstellt, andererseits aber alten Frauen mit Glasknochen die Zuzahlung zum sicheren Rollstuhl verweigert und einen Pflegenotstand erträgt, für den sich tollwütige Affenhorden schämen müssten. (...) Selbstverständlich ist eine Gesellschaft widerlich, die all diese Dinge sogar in ihren leidlich gepolsterten Gewinnergegenden zulässt; (...) doch unanständig, schweinisch, obszön, widerlich: Davon rede ich nicht. Moral ist Glückssache und setzt Deckung der wichtigsten Lebensbedürfnisse voraus; meistens hat man andere Sorgen. Ich rede (...) davon, dass das alles nicht vernünftig ist und deshalb nicht funktionieren kann. Wer es sich kalten Herzens, wachen Auges anschaut und dann noch ruhig zu verneinen imstande ist, dass möglich sein muss, die Dinge besser einzurichten, ist nicht böse, sondern entweder faul genug, sich betrügen zu lassen, oder vom Geburtszufall ausgelost worden, die im Ganzen seltene, vorläufig aber noch ganz einträgliche Elendsgewinnlerei betreiben zu dürfen, an der dieses Ganze krankt.«
Das scheint mir ein guter Ausgangspunkt zu sein: Das System, in dem wir leben, das wir leben, das durch uns lebt, ist nicht in erster Linie unmoralisch. Es ist vor allem unvernünftig, - irrational, ineffizient. Continue reading
Einführung
raul zelik Vermessung der Utopie – das ist auf den ersten Blick ein einigermaßen sonderbares Unterfangen. Ein Nicht-Ort, »ein Land, das noch nicht ist«, lässt sich schlecht ausmessen. Vielleicht aber lässt sich zunächst bestimmen, wo dieses Land nicht liegt. Denn ich glaube, die gescheiterten Emanzipationsversuche in der Geschichte der Menschheit erlauben so etwas wie eine negative Vermessung; man kann daran ablesen, wie es nicht geht.
Der Zeitpunkt für ein solches Unterfangen ist gut. Oder besser gesagt: Die gegenwärtige Krise zeigt, dass eine andere Politik erstens möglich und zweitens notwendig ist. Wir haben erlebt, wie schnell eine andere Strategie entwickelt werden kann, wenn die Bereitschaft dazu vorhanden ist. In der Bankenkrise sind innerhalb weniger Tage mehrere Hundert Milliarden Euro mobilisiert worden. In den Jahren zuvor hat man uns erzählt, dass die Finanzmittel, die nötig wären, um den Hunger zu beseitigen oder die afrikanischen HIV-Infizierten mit Medikamenten zu versorgen, nicht vorhanden seien – obwohl hierfür ein Bruchteil der jetzt mobilisierten Gelder ausgereicht hätte. Continue reading
Eine Utopie der ökonomischen Vernunft – 10 Thesen
Vor einem Jahr wurde mit der Insolvenz von Lehman Brothers die vermutlich schwerste Finanzkrise der Geschichte ausgelöst. US-Investor Mohamed El-Erian gestand unlängst in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung, er habe seine Frau im Oktober 2008 zweimal zum Geldabheben geschickt, weil er mit dem unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruch des Weltfinanzsystems gerechnet habe. Im selben Interview zeigte sich El-Erian zudem skeptisch, ob die zuletzt besseren Konjunkturdaten tatsächlich zu einem Aufschwung führen werden. Der Kollaps, der vor einem Jahr im Bereich des Möglichen gelegen habe, sei zwar verhindert worden, so El-Erian. Doch viel mehr eben auch nicht. Man werde noch viele Jahre lang mit hohen Arbeitslosenraten und geringem Wachstum konfrontiert sein. Continue reading
